News Herne: Einbrecher dringen nachts durch ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Wohnung ein – die Polizei sucht Zeugen

Polizeiauto auf der Straße

Herne (ddna)

Am frühen Sonntagmorgen (21.) wurde in eine Wohnung in Herne eingebrochen, während der Bewohner schlief. Ein auf kippe stehendes Fenster der Wohnung an der Holsterhauser Straße in der Nähe der Straße Aschebrock diente zum Einstieg. Ein Hund vertrieb die Einbrecher.

Gegen 4:15 Uhr nachts wurde ein Mann (22) durch das Bellen seines Hundes geweckt. Als er nachschaute, stellte er fest, dass ein Fenster, das er vor dem zu schlafen gehen auf Kipp gestellt hatte, offen stand. Durch dieses Fenster gelangten Einbrecher ins Innere und durchwühlten mindestens ein Zimmer. Erst das Anschlagen des Hundes beendete den Spuk. Blickkontakt zwischen Täter und Opfer gab es zu keiner Zeit, sodass eine Beschreibung nicht vorliegt.

Die Polizei fragt nun, wer zur relevanten Zeit verdächtige Feststellungen gemacht hat? Ferner warnt sie davor: „Gekippte Fenster sind offene Fenster, die den Einstieg von unerwünschten Gästen wesentlich vereinfachen. Seien Sie entsprechend vorsichtig!“

Hinweise nehmen das Kommissariat Herne unter 0234 909-8505 oder das Kriminalwache rund um die Uhr unter 0234 909-4441 entgegen.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Die gute Nachricht: die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen geht zurück. Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt.

Durch das zehntausendfache Arbeiten im Home-Office sind vielen Tätern Einbruchsversuche zu gefährlich.

In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. Kein großartiger Rückgang, aber im ersten Halbjahr 2019 waren es noch 600 Delikte mehr als jetzt. Von durchschnittlich 82 Fällen auf täglich 80 – gut, aber kein Grund zum Jubeln.