Unfall BW: 1115 / 63-Jährige Autofahrerin schwer verletzt – Verursacher flüchtet und wird ermittelt

Polizeiweste

Ludwigsburg (ddna)

Die 63-jährige Fahrerin eines Renault Twingo ist am Montag gegen Morgen bei einem Verkehrsunfall auf der L 1115 zwischen Großbottwar und Großaspach schwer verletzt worden. Ein 58-Jähriger war mit seinem Dacia von in Richtung Großaspach unterwegs. Kurz vor der Forsthofkreuzung überholte er trotz Überholverbot einen vorausfahrenden Klein -Lkw. Während des Überholvorgang bemerkte er den entgegenkommenden Renault und konnte knapp vor dem Klein – Lkw wieder einscheren. Die 63-Jährige musste jedoch nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei geriet sie auf den Grünstreifen und verlor dort die Kontrolle über ihren Pkw. In der Folge schleuderte der Renault auf die linke Fahrbahnseite und stieß mit dem Klein – Lkw zusammen. Während beide Fahrzeuge total beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen kamen, setzte der 58-Jährige seine Fahrt fort. Die Fahrerin des Renault wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Die Feuerwehren aus Großbottwar und Oberstenfeld waren mit 31 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen am Unfallort. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs – und Reinigungsarbeiten war die Landesstraße in beiden Richtungen gesperrt und der Straßenverkehr wurde örtlich umgeleitet. Noch während dieser Maßnahmen wurde der Unfallflüchtige nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen im Zuge von Fahndungsmaßnahmen ermittelt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.