Covid-19 News-NRW: In Bonn prozentual die meisten Neuinfizierten

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 918 Corona-Neuinfektionen und 12 Todesfälle. Das sind leicht weniger Neuinfektionen als es durchschnittlich die letzten 7 Tage pro Tag gab (Täglich etwa 1.583).

Diese Woche infizierten sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 1.583 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 1.463. Die Anzahl der Infizierten steigt also wieder an.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.683 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 3.122 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Kreis Märkischer Kreis mit 1.389 Fällen
  • Essen mit 1.284 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 1.181 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern in Bonn die meisten Neuinfizierten. Dort sind 83 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (25,2 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Düsseldorf mit 109 neuen bestätigten Infizierten (17,5 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • Hamburg: 3.683 akut Infizierte
  • Köln: 3.122 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.927 akut Infizierte
  • München: 2.240 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.509 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.389 akut Infizierte
  • Essen: 1.284 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.238 akut Infizierte

Gestern gab es in 96 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Landkreis Main-Kinzig-Kreis und der Bezirk Berlin Pankow. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 316 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.374 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 19.107 bestätigte Infizierte und 628 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,37 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,89 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.080 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.366 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.732 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.998 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.889 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 755 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.326 Fälle – Baden-Baden: 1.232 Fälle
  • Bayern: München 53.339 Fälle – Amberg: 912 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.189 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.838 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.644 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.485 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.275 Fälle – Bremerhaven: 2.210 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 50.292 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.752 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.192 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.421 Fälle – Rostock: 1.478 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 30.296 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 499 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 33.107 Fälle – Remscheid: 3.552 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.747 Fälle – Zweibrücken: 448 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.900 Fälle – St. Wendel: 2.300 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.674 Fälle – Nordsachsen: 8.779 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.528 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.429 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.332 Fälle – Plön: 845 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.775 Fälle – Eisenach: 977 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,457% – Karlsruhe: 2,057%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,796% – Würzburg: 1,835%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,695% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,566%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,908% – Brandenburg an der Havel: 2,109%
  • Bremen: Bremen 2,691% – Bremerhaven: 1,945%
  • Hamburg: Hamburg 2,723%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,26% – Werra-Meißner-Kreis: 2,178%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,301% – Rostock: 0,707%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,088% – Lüchow-Dannenberg: 1,031%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,96% – Münster: 1,703%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,932% – Zweibrücken: 1,31%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,316% – Saarpfalz-Kreis: 2,202%
  • Sachsen: Bautzen 6,374% – Leipzig: 2,505%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,209% – Magdeburg: 1,624%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,319% – Plön: 0,657%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,79% – Nordhausen: 1,923%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen