News NRW: Eine verletzte Radfahrerin nach Unfall in Resser Mark

Zwei Polizisten

Gelsenkirchen (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall in der Resser Mark wurde am Sonntagnachmittag, 21. Februar 2021, eine Radfahrerin schwer verletzt. Die 61-Jährige war gegen 15:10 Uhr zusammen mit ihrem 49 Jahre alten Lebensgefährten auf der Wiedehopfstraße in Richtung Dorstener Straße unterwegs. Als die Gelsenkirchenerin vom unbefestigten Seitenstreifen auf die Fahrbahn fuhr, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte. Eine folgende 79-jährige Autofahrerin konnte trotz sofortigen Brems- bzw. Ausweichmanövers einen Zusammenstoß mit der Radfahrerin nicht mehr verhindern. Die schwer verletzte Gelsenkirchenerin wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.