News Bonn: Kriminalpolizei ermittelt nach Wohnungseinbruch

Polizeiauto auf der Straße

Bonn (ddna)

Unbekannte brachen am Sonntag (21. Februar 2021) zwischen 12 und 21:40 Uhr in die Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Sprottauer Straße ein.

Zur Tatzeit gelang es den Tätern nach dem derzeitigen Sachstand, durch ein zum Lüften gekipptes Fenster an den Griff des benachbarten Fensters zu fassen und diesen zu entriegeln. Nach dem Einstieg in die Wohnung wurde diese nach geeignetem Diebesgut durchsucht. Mit einem erbeuteten Notebook flüchteten die Einbrecher im Anschluss unbemerkt vom Tatort.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe gesehen? Ihre Hinweise nimmt das zuständige Kommissariat 34 unter 0228 15-0 oder per E-Mail an KK34.Bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Im Hinblick auf die Tatbegehungsweise warnt die Bonner Polizei: Schließen sie immer alle Fenster und Türen, wenn sie die Wohnung oder das Haus verlassen oder schlafen gehen. Auch gekippte Fenster sind offene Fenster – sie sind für Einbrecher kein Hindernis sondern eine Tatgelegenheit. Lassen Sie daher ein auf Kipp stehendes Fenster nicht unbeobachtet.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Die gute Nachricht: die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen geht zurück. Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt.

Das Arbeiten im Home-Office hat in vielen Tausend Fällen dazu geführt, dass in Wohnungen tagsüber nicht mehr eingebrochen wird.

80 Wohnungseinbrüche wurden in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2020 registriert – das ist der Durchschnitt in 24 Stunden! In den ersten sechs Monaten des Vor-Corona-Jahrs waren es 600 Einbrüche und Versuche mehr. 14.360 Fälle statt 14.900 – ein Rückgang von 3,5%. Eine gute Entwicklung, aber kaum beruhigend.

Blaulicht Redaktion