News NRW: Schwerverletzter Beckumer mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Einsatz mit Fahrzeugen

Warendorf (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag ist ein Autofahrer auf dem Lippweg in Beckum schwer verletzt worden.

Der 18-Jährige war in seinem Auto auf dem Lippweg in Richtung Ortsausgang unterwegs. Aus bisher unklarer Ursache kam der Autofahrer von seiner Spur ab und stieß mit der vorderen linken Fahrzeugseite gegen einen entgegenkommenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Pkw des Beckumers in den angrenzenden Straßengraben. Ersthelfer befreiten den jungen Mann aus dem Auto. Anschließend übernahmen Rettungskräfte die weitere ärztliche Versorgung des 18-Jährigen. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert und der Beckumer in eine Klinik geflogen.

Da Betriebsstoffe aus dem beschädigten Auto ausliefen, wurde zunächst eine Gewässersperre installiert. Die untere Wasserbehörde wurde für weitere Maßnahmen informiert.

Der 49-jährige Fahrer des Sattelzugs aus Ennigerloh wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Der Lippweg war während der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen für über zweieinhalb Stunden gesperrt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion