News NRW: Verkehrsunfall auf der Keitlinghausener 3 verletzte Personen

Einsatz mit Fahrzeugen

Warendorf (ddna)

Zur Unfallzeit kam es zu einem Zusammenprall zwischen dem PKW eines 19- jähriger Mannes aus Rietberg und einer 74-jährigen Frau aus Wadersloh. In Höhe der Unfallstelle beabsichtigte der junge Mann, mit seinem zuvor am rechten Fahrbahnrand stehenden Fahrzeug, in den fließenden Straßenverkehr einzufahren. Dabei übersah er offensichtlich, die in Fahrtrichtung Sünninghausen fahrende Wadersloherin.

In Folge der Kollision wurde der PKW des Rietbergers in den linken Fahrbahngraben geschleudert. Die Seniorin verlor aufgrund der Kollision die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr in einen rechtsseitig gelegenen Vorgarten.

Bei dem Unfall wurden der Mann aus dem Kreis Gütersloh und seine 18-jährige Beifahrerin leichtverletzt. Die 74-jährige Frau verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ein Rettungswagen brachte die Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme und denen Bergungsarbeiten kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.