News NRW: Meldung der Autobahnpolizei/ – A 46 Richtung Pkw überschlägt sich – Zwei Männer erheblich verletzt

Zwei Polizisten

Düsseldorf (ddna)

Montag, 22. Februar 2021, 18:55 Uhr

Zwei Schwerverletzte und 25.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls auf der A 46 bei Haan in Richtung Düsseldorf. Dort überschlug sich gestern Abend ein Pkw.

Ein 41-jähriger Mann fuhr mit seinem Chrysler und einem Anhänger mit aufgeladenem Jaguar auf der A 46 Richtung Düsseldorf. Im Bereich Haan geriet der Anhänger aus ungeklärter Ursache ins Schlingern, so dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Während sich der Anhänger lediglich drehte, überschlug sich der Pkw mit zwei Insassen. Das Gespann kam rechts im Graben zum Stehen. Rettungskräfte brachten den 41-jährigen Mann sowie den 68-jährigen Beifahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 25.000 Euro. Der rechte Fahrstreifen blieb für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.