News NRW: Schwerverletzter Fußgänger beim Ausparken

Polizeiband

Wuppertal (ddna)

Gestern Nachmittag, 22. Februar 2021, gegen 16:25 Uhr, kam es auf der Wallburgstraße in Remscheid zu einem Unfall zwischen einem Fußgänger und einem Pkw.

Ein 77-jähriger Remscheider befand sich in Begleitung seiner 86-jährigen Ehefrau auf dem dortigen Gehweg, als eine 81-jährige Nissanfahrerin beabsichtigte auszuparken. Hierbei übersah sie den hinter dem Fahrzeug befindlichen Mann und es kam zur Kollision. Durch den Zusammenstoß stürzte der Rentner zu Boden. Anschließend gerieten die Beine des Mannes unter die Räder des Autos. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen und musste nach erster Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär verblieb.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion
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