Covid-19 News-NRW: Im Kreis Olpe prozentual die meisten Neuinfizierten

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 2.673 Corona-Neuinfektionen und 75 Todesfälle. Im Vergleich zu den 1.647 Neuinfektionen, die es durchschnittlich in den letzten 7 Tagen gab, waren das einige mehr.

Diese Woche infizierten sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 1.647 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 1.501. Die Anzahl der Infizierten steigt also wieder an.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.528 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 3.040 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Kreis Märkischer Kreis mit 1.420 Fällen
  • Essen mit 1.222 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 1.134 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Olpe die meisten Neuinfizierten. Dort sind 45 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (33,6 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt der Kreis Märkischer Kreis mit 136 neuen bestätigten Infizierten (33,2 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • Hamburg: 3.528 akut Infizierte
  • Köln: 3.040 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.903 akut Infizierte
  • München: 1.986 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.420 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.386 akut Infizierte
  • Essen: 1.222 akut Infizierte
  • Rhein-Sieg-Kreis: 1.134 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 17 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Landkreis Reutlingen und der Bezirk Berlin Lichtenberg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 356 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.405 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 19.201 bestätigte Infizierte und 635 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,41 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,92 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.125 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.517 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.894 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 6.064 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.917 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 779 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.465 Fälle – Baden-Baden: 1.256 Fälle
  • Bayern: München 53.576 Fälle – Amberg: 929 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.364 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.940 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.717 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.489 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.412 Fälle – Bremerhaven: 2.293 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 50.919 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.981 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.219 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.570 Fälle – Rostock: 1.500 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 30.897 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 501 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 33.385 Fälle – Remscheid: 3.598 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.782 Fälle – Zweibrücken: 463 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 11.055 Fälle – St. Wendel: 2.345 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.821 Fälle – Nordsachsen: 8.978 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.633 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.451 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.398 Fälle – Plön: 866 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.908 Fälle – Eisenach: 986 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,473% – Karlsruhe: 2,076%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,873% – Würzburg: 1,846%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,73% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,604%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,945% – Brandenburg an der Havel: 2,156%
  • Bremen: Bremen 2,715% – Bremerhaven: 2,018%
  • Hamburg: Hamburg 2,756%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,305% – Kassel: 2,196%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,364% – Rostock: 0,717%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,133% – Lüchow-Dannenberg: 1,035%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,999% – Münster: 1,713%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,948% – Zweibrücken: 1,354%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,363% – Saarpfalz-Kreis: 2,238%
  • Sachsen: Bautzen 6,406% – Leipzig: 2,525%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,268% – Magdeburg: 1,65%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,34% – Plön: 0,673%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,91% – Nordhausen: 1,943%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen