Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.382 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 19.132 bestätigte Infektionen und 634 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,38 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,91 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.109 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.462 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.830 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 6.038 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.913 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 767 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.539 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Köln mit 2.957 Infektionen.

  • Hamburg: 3.539 akut Infizierte
  • Köln: 2.957 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.762 akut Infizierte
  • München: 2.020 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.374 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.361 akut Infizierte
  • Essen: 1.198 akut Infizierte
  • Bremen: 1.104 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 38 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Bezirk Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und der Landkreis Bergstraße. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 162 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.394 Fälle – Baden-Baden: 1.247 Fälle
  • Bayern: München 53.466 Fälle – Amberg: 914 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.304 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.904 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.682 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.491 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.357 Fälle – Bremerhaven: 2.227 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 50.673 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.870 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.202 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.521 Fälle – Rostock: 1.487 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 30.539 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 501 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 33.238 Fälle – Remscheid: 3.578 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.766 Fälle – Zweibrücken: 453 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.995 Fälle – St. Wendel: 2.324 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.740 Fälle – Nordsachsen: 8.880 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.563 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.438 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.366 Fälle – Plön: 859 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.837 Fälle – Eisenach: 986 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,459% – Karlsruhe: 2,067%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,834% – Würzburg: 1,841%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,713% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,591%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,938% – Brandenburg an der Havel: 2,132%
  • Bremen: Bremen 2,706% – Bremerhaven: 1,96%
  • Hamburg: Hamburg 2,743%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,289% – Werra-Meißner-Kreis: 2,188%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,343% – Rostock: 0,711%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,133% – Lüchow-Dannenberg: 1,035%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,977% – Münster: 1,707%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,942% – Zweibrücken: 1,325%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,345% – Saarpfalz-Kreis: 2,226%
  • Sachsen: Bautzen 6,382% – Leipzig: 2,509%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,229% – Magdeburg: 1,637%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,33% – Plön: 0,668%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,863% – Nordhausen: 1,928%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen