News NRW: Jogger bei Verkehrsunfall verletzt

Polizeiauto auf der Straße

Warendorf (ddna)

Heute Nachmittag kam es in Telgte auf der Warendorfer Straße zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 21-jähriger Mann aus Telgte joggte am linken Fahrbahnrand der Warendorfer Straße in Richtung B64. In Höhe eines Wirtschaftsweges, welcher sich auf der ggü. liegenden Seite befand, wollte er nach rechts über die Fahrbahn der Warendorfer Straße in diesen einbiegen. Beim Queren der Fahrbahn kam es zum Zusammenprall mit dem Pkw einer 34-jährigen Frau aus Warendorf. Diese befuhr die Warendorfer Straße ebenfalls in Richtung B64 und konnte dem plötzlich querenden Jogger nicht mehr ausweichen. Der Jogger wurde so erheblich verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden musste. Die Warendorfer Straße war für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.