FAANG: Die Tech-Giganten an der Börse

An der Spitze steht Amazon: das Unternehmen konnte seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 weitere 653 Milliarden Dollar an Unternehmenswert zulegen . Digitalisierung war gestern, total digital ist heute und deswegen werfen wir zweimal am Tag einen analytischen Blick auf die wichtigsten Player der Digitalwelt, nämlich auf die sogenannte FAANG-Gruppe: Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google. SAP ist das einzige deutsche Unternehmen, das mit Software auf dem internationalen Markt relevant ist, berichten wir hier außerdem über die SAP-Aktie. Und zwei weitere Werte dürfen nicht fehlen: Urgestein Microsoft und der Digital-Automotive-Tech-Konzern Tesla.

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Die FAANG-Aktien im Einzelnen

  • Der Kurs von Facebook liegt jetzt bei 265,75 USD pro Aktie. Verglichen mit dem Preis zu Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 ist das ein Anstieg von 26,83 Prozent. Zum Allzeithoch am 26. August 2020 beträgt die Differenz 13,25 Prozent. Offen ist, ob sich die erheblichen Kosten zur Bekämpfung von Fake-News auf die Wertentwicklung auswirken werden.
  • Apple entwickelt PCs und Laptops und Smartphones. Der Preis einer Apple-Aktie liegt aktuell bei 126,06 USD. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 erhöhte sich der Wert eines Anteils um 57,27 Prozent.
  • Bislang steht der Online-Händler Amazon als klarer Corona-Krisen-Gewinner fest: Nie zuvor wurde soviel online eingekauft. Der aktuelle Kurswert liegt bei 3.173,86 je Amazon-Aktie, das ist verglichen mit dem Höchststand aus vor Corona-Zeiten ein Plus von 69,66 Prozent. Bei Ausbruch der globalen Infektionswelle im Februar 2020 lag das Papier bei 1.870,68.
  • Netflix überstieg im Jahr 2020 mit seinem Börsenwert von knapp 195 Milliarden Dollar den der Walt Disney Company. Die Bemühungen, neue Inhalte zu produzieren und Rechte für zusätzliche Inhalte zu sichern und in 190 Ländern zu diversifizieren, haben dazu geführt, dass das Unternehmen Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe eingegangen ist: 21,9 Milliarden US-Dollar ab September 2017 gegenüber 16,8 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Aktuell kostet eine Aktie von Netflix 553,86 USD. Hat man vor Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 investiert, so ist die Aktie heute also 59,27 Prozent mehr wert.
  • Die Nutzung der Suchdienste von Google (Mutterkonzern: Alphabet) und der Videotochter Youtube stieg 2020 erheblich an. Dagegen brachen Werbeeinlöse zum Teil ein. Den bisher höchsten Aktienwert aus Vor-Corona-Zeiten übertrifft man aktuell um 43,01 Prozent, aktuell sind es 2.081,99 Dollar/Aktie. Vor Beginn der weltweiten Krise im Februar 2020 hatte der höchste Aktienkurs am 22. Januar 2020 415,44 Dollar betragen.

Aktien von weiteren Giganten:

  • Die SAP SE mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf ist ein börsennotierter Softwarekonzern. Nach Umsatz ist SAP das größte europäische (und außeramerikanische) sowie das weltweit drittgrößte börsennotierte Softwareunternehmen. Darüber hinaus ist SAP mit einer Marktkapitalisierung von über 150 Milliarden Euro das mit Abstand wertvollste deutsche Unternehmen (Stand: 17. Februar 2020). Für eine Aktie von SAP muss man momentan 103,10 Euro zahlen. Der Wert von SAP verlor seit Beginn der Corona Pandemie im Februar 2020 11,49 Prozent, innerhalb von 5 Jahren gewann er allerdings um 55,15 Prozent.
  • Die Microsoft Corporation ist ein internationaler Hard- und Softwareentwickler und ein Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Redmond, einem Vorort von Seattle im US-Bundesstaat Washington. Mit etwa 148.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 125,8 Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen weltweit der größte Softwarehersteller und eines der größten Unternehmen überhaupt. Wer Anteile an Microsoft erwerben möchte zahlt aktuell 233,76 USD pro Aktie. Ein Wertpapier von Microsoft hat damit seit Start der Corona Pandemie im Februar 2020 11,49 Prozent an Wert verloren.
  • Tesla: seit dem Start der Aktie am 29. Juni 2010 kletterte der Wert des Papiers um 21.468,09 Prozent. 733,32 USD muss man aktuell für eine Aktie von Tesla zahlen. Tesla konnte damit den Wert ihrer Aktie seit Anfang der Corona Pandemie im Februar 2020 um 472,18 Prozent steigern.