FAANG: Die mächtigsten Technologiekonzerne heute an der Börse

Was hat SAP mit Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google gemeinsam? Vom Unternehmenswert her eher wenig, aber immerhin ist SAP das einzige deutsche Unternehmen, dass mit Software eine Rolle auf dem Weltmarkt spielt. Deswegen schauen wir hier nicht nur auf die Börsenkurse der FAANG-Gruppe, sondern auch auf den Kurs der bereits in den 70er Jahren gegründeten SAP. Weil sie eine der spannendsten Firmen an der Schnittstelle zwischen Hightech, Digital und Automotive ist, berücksichtigen wir auch Tesla. Das Urgestein der Digitalwelt, Microsoft, kann natürlich auch nicht fehlen.

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Die FAANG-Aktien im Einzelnen

  • Facebook ist das mit Abstand größte soziale Netzwerk der Welt. Zum Facebook-Konzern gehören auch die Video- und Foto-Sharing-App Instagram und der Messenger-Dienst WhatsApp. Der Kurs von Facebook liegt aktuell bei 254,69 USD pro Aktie. Verglichen mit dem Preis zu Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 ist das ein Anstieg von 21,55 Prozent. Blickt man auf das Allzeithoch vom 26. August 2020 beträgt die Differenz 16,42 Prozent.
  • Apple entwickelt PCs und Laptops und Smartphones. Der Preis einer Apple-Aktie liegt aktuell bei 120,99 USD. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 erhöhte sich der Wert eines Anteils um 50,95 Prozent.
  • Bislang steht der Online-Händler Amazon als klarer Corona-Krisen-Gewinner fest: Nie zuvor wurde soviel online eingekauft. Der aktuelle Kurswert liegt bei 3.057,16 je Amazon-Aktie, das ist verglichen mit dem Höchststand aus vor Corona-Zeiten ein Plus von 63,43 Prozent. Bei Ausbruch der globalen Infektionswelle im Februar 2020 lag das Papier bei 1.870,68.
  • Auch für TV-Streamer sind Lockdown-Zeiten eher gute Zeiten: für ein Papier von Netflix werden aktuell 546,70 Dollar berechnet, zu Beginn der Pandemie im Februar 2020 waren es 347,74 Dollar (zu heute: plus 57,22 Prozent). Trotz Schulden in Millardenhöhe ist Netflix stark gefragt. Der bisherige Höchsstand der Aktie vor Corona 415,44 Dollar betrug übrigens (30,77 weniger als heute).
  • Die Haupteinnahmequelle von Alphabet (Google) ist das Geschäft mit Werbeeinschaltungen auf der Google-Homepage und auf Partnerseiten. Mit dem auf Smartphones, Netbooks und Tablets ausgerichteten Betriebssystem „Android“ ist Alphabet sehr erfolgreich unterwegs, der Marktanteil bei Smartphones liegt bei über 80 Prozent. Neben der Internet-Werbung verdient Alphabet sein Geld mit „Google Play“ (Apps, Musik, Filme), Smartphones („Pixel“) und verstärkt mit Cloud-Produkten. Das Alphabet-Unternehmen YouTube verfügt bereits über mehr als 1,9 Milliarden monatlich aktive User mit beträchtlichem Monetarisierungspotential. Jeden Tag werden von diesen Personen rund fünf Milliarden Videos im Internet angesehen. Für eine Aktie von Alphabet zahlt man derzeit 2.031,36 USD. Vergleicht man den aktuellen Aktienpreis mit dem von vor Start der Corona Pandemie im Februar 2020, so kann man feststellen, dass die Aktie heute 39,53 Prozent mehr wert ist als vor drei Monaten.

Aktien von weiteren Giganten:

  • Von der Größe her kann SAP nicht in der Amazon- und Apple-Liga spielen, aber immerhin ist SAP im Bereich der Geschäftssoftware weltweit eine ganz große Nummer. Heute liegt der Börsenkurs bei 102,72 Euro, zu Beginn der Corona Pandemie im Februar 2020 waren es 116,49 und der höchste jemals erreichte Preis für eine Aktie hatte am 16. Februar 2021 143,32 Euro betragen.
  • Rund 150.000 Mitarbeiter arbeiten bei Microsoft dem weiterhin größten Softwareunternehmen der Welt. Für einen Anteil an ihrem Unternehmen muss man aktuell 228,99 Dollar ausgeben, bei Beginn der Covid-19-Pandemie im Februar 2020 waren es 170,58 Dollar (zu heute: plus 34,25 Prozent). Ein Blick auf den historischen Höchststand vom 16. Februar 2021: damals kostete die Aktien 245,56 Dollar (gegenwärtig minus 4,49 Prozent).
  • Tesla: seit dem Start der Aktie am 29. Juni 2010 kletterte der Wert des Papiers um 19.965,29 Prozent. 682,22 USD muss man aktuell für eine Aktie von Tesla zahlen. Tesla konnte damit den Wert ihrer Aktie seit Anfang der Corona Pandemie im Februar 2020 um 432,31 Prozent steigern.