Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 13 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Bezirk Berlin Mitte und der Bezirk Berlin Neukölln. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 343 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.632 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Köln mit 2.947 Infektionen.

  • Hamburg: 3.632 akut Infizierte
  • Köln: 2.947 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.809 akut Infizierte
  • München: 1.940 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.424 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.387 akut Infizierte
  • Essen: 1.230 akut Infizierte
  • Rhein-Sieg-Kreis: 1.105 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.423 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 19.256 bestätigte Infektionen und 635 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,42 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,94 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.144 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.581 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.937 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 6.082 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.938 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 784 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.524 Fälle – Baden-Baden: 1.261 Fälle
  • Bayern: München 53.663 Fälle – Amberg: 937 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.364 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.967 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.716 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.492 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.446 Fälle – Bremerhaven: 2.344 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 51.262 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 26.071 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.226 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.639 Fälle – Rostock: 1.511 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 31.067 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 504 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 33.489 Fälle – Remscheid: 3.610 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.806 Fälle – Zweibrücken: 465 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 11.121 Fälle – St. Wendel: 2.367 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.900 Fälle – Nordsachsen: 9.023 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.711 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.456 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.424 Fälle – Plön: 874 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.966 Fälle – Eisenach: 1.004 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,48% – Karlsruhe: 2,083%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,936% – Würzburg: 1,85%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,729% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,614%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,965% – Brandenburg an der Havel: 2,167%
  • Bremen: Bremen 2,721% – Bremerhaven: 2,063%
  • Hamburg: Hamburg 2,775%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,318% – Kassel: 2,203%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,393% – Rostock: 0,722%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,169% – Lüchow-Dannenberg: 1,041%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 4,012% – Münster: 1,713%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,958% – Zweibrücken: 1,36%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,383% – Saarpfalz-Kreis: 2,243%
  • Sachsen: Bautzen 6,424% – Leipzig: 2,536%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,312% – Magdeburg: 1,654%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,349% – Plön: 0,679%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,939% – Nordhausen: 1,955%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen