Dow Jones schloss mit Verlusten – Dax auch mit negativem Vorzeichen

(Abschlussbericht Dax hier ab 22:30)

Der Leitindex der deutschen Wirtschaft sank gestern zeitweise bis auf 13.673,07 Punkte und verlor bis zum Ende des Handelstages insgesamt 0,67 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Konjunkturbarometer Dow Jones

Der Dow Jones Index der New Yorker Börse lag gestern bei 30.932,37 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 1,50 %. Bisheriges Jahreshoch waren 32.009,64 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 3,37 % unter seinem Jahreshoch.

Wenn Sie selbst in Aktien investieren wollen: wir schließen uns dem positivem Urteil des „Handelsblatt“ und der Stiftung Warentest an und empfehlen den Smartphone-Broker Trade Republic (Affiliate-Link).


Dax gibt nach

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 8. Februar gab der Index bis gestern um 2,70 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Dax lag gestern bei 208,19 Punkten. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 0,67 Prozent schwächer gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 13.786,29 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 1,48 Prozent.


Gewinner und Verlierer im Dax

Gewinner im Dax war gestern Infineon mit einem Plus von 1,84 Prozent. Die Deutsche Bank war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 3,50 Prozent. Auch Beiersdorf musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 3,15 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Zahl der gehandelten Anteile

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen erheblich: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 104.069.369 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 73.428.801 Aktien. Gestern waren es also 41,73% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Preise beim Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 61.66 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 53,30 USD und vor einem Jahr bei 48,66 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 15,68 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 53,90 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 56,49 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 66,08 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 26,72 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Unternehmen waren 1988 zu Beginn im DAX vertreten?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Der Aufstieg in den Börsen-Olymp wird immer gefeiert, sagt aber wenig darüber aus, ob das Unternehmen wirklich zukunftsfähig ist: Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Dass die Talfahrt der einst wichtigen Commerzbank 2018 auch die DAX-Mitgliedschaft beendete, war absehbar, ersetzt wurde die Bank durch den Zahlungsabwickler Wirecard. Wirecard war nicht nur das erste DAX-Unternehmen, das in die Insolvenz ging: die meisten Umsätze des Betrüger-Unternehmens existierten offenkundig gar nicht.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 27. Februar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.