Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 14 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Landkreis Harburg und der Landkreis Gifhorn. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 194 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.636 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Köln mit 2.964 Infektionen.

  • Hamburg: 3.636 akut Infizierte
  • Köln: 2.964 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.810 akut Infizierte
  • München: 1.939 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.420 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.366 akut Infizierte
  • Essen: 1.241 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.085 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.443 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 19.316 bestätigte Infektionen und 683 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,44 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,95 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.156 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.620 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.994 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 6.105 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.947 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 790 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.571 Fälle – Baden-Baden: 1.264 Fälle
  • Bayern: München 53.769 Fälle – Amberg: 946 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.491 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.992 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.741 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.496 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.508 Fälle – Bremerhaven: 2.386 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 51.450 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 26.197 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.238 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.694 Fälle – Rostock: 1.521 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 31.261 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 505 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 33.623 Fälle – Remscheid: 3.632 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.828 Fälle – Zweibrücken: 467 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 11.164 Fälle – St. Wendel: 2.378 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.974 Fälle – Nordsachsen: 9.059 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.776 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.469 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.444 Fälle – Plön: 884 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 6.023 Fälle – Eisenach: 1.007 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,488% – Karlsruhe: 2,091%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,966% – Würzburg: 1,857%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,77% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,624%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,993% – Brandenburg an der Havel: 2,174%
  • Bremen: Bremen 2,732% – Bremerhaven: 2,1%
  • Hamburg: Hamburg 2,785%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,343% – Kassel: 2,207%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,417% – Rostock: 0,727%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,195% – Lüchow-Dannenberg: 1,043%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 4,031% – Münster: 1,724%
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 3,964% – Zweibrücken: 1,366%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,396% – Saarpfalz-Kreis: 2,256%
  • Sachsen: Bautzen 6,444% – Leipzig: 2,547%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,348% – Magdeburg: 1,664%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,355% – Plön: 0,687%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,988% – Nordhausen: 1,983%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen