Dow Jones schloss mit Gewinnen – Dax mit Verlusten

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Das deutsche Börsenbarometer sank gestern zeitweise bis auf 13.868,20 Punkte und verschlechterte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,97 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dow Jones in Kürze

Der Leitindex der New Yorker Börse (Dow Jones) lag gestern bei 31.496,30 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 1,85 %. Bisheriges Jahreshoch waren 32.009,64 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 1,60 % unter seinem Jahreshoch.

Wenn Sie selbst in Aktien investieren wollen: wir schließen uns dem positivem Urteil des „Handelsblatt“ und der Stiftung Warentest an und empfehlen den Smartphone-Broker Trade Republic (Affiliate-Link).


Dax nach unten

Bezogen auf den bisher höchsten Jahresstand vom 3. März gab der Index bis gestern um 1,95 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Dax betrug gestern 199,83 Punkte. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 0,97 Prozent schwächer gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 13.920,69 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 0,97 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern Volkswagen mit einem Plus von 2,31 Prozent. MTU Aero Engines war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 6,17 Prozent. Auch Adidas musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,76 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen erheblich: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 89.791.921 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 72.408.939 Aktien. Gestern waren es also 24,01% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 66.28 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 56,33 USD und vor einem Jahr bei 35,02 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 17,66 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 38,22 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 58,94 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 69,56 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 89,26 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Konzerne waren beim Start des DAX dabei?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Dass auch der Leitindex der deutschen Wirtschaft nicht vor Peinlichkeiten geschützt ist, wurde 2020 deutlich. Dass die Commerzbank 2018 aus dem DAX weichen musste zugunsten des Betrüger-Konzerns Wirecard, ist nicht der Deutschen Börse anzulasten, hat aber auch den Ruf des DAX beschädigt. Es war das erste Mal, dass ein DAX-Konzern pleite ging. Der Essensauslieferer Delivery Hero ersetzte Wirecard, deren Umsätze überwiegend nur auf dem Papier existierten.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 06. März 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.