News NRW: Fußgängerin bei Verkehrsunfall erheblich verletzt, RTH im Einsatz

Polizeiauto

Warendorf (ddna)

Heute Nachmittag kam es in Sassenberg, auf der Kreisstraße 18 in Höhe der Ems zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau erheblich verletzt wurde.

Zur Unfallzeit fuhr ein 29- jähriger Ahlener mit seinem PKW BMW von Sassenberg in Richtung Warendorf. In Höhe der dortigen Emsbrücke überquerte eine 68-jährige Warendorferin die Straße. Die Warendorferin wurde durch den PKW des Ahleners erfasst und wieder auf die Straße geschleudert. Durch den Unfall wurde die 68-jährige erheblich verletzt. Sie wurde durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme – bis am Abend – wurde die Kreisstraße 18 komplett gesperrt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.