Dow Jones schloss mit Gewinnen – Dax gleichbleibend

Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften fiel gestern zeitweise bis auf 14.450,72 Punkte und verlor bis zum Ende des Handelstages insgesamt 0,46 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Leitindex Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 32.778,64 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,90 %. Bisheriges Jahreshoch waren 32.793,32 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,04 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax hält sich

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 11. März verlor der Dax bis gestern 0,63 Prozent. Die Schwankungsbreite des Dax machte gestern 76,70 Punkte aus. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 14.502,39 Punkten, gleichbedeutend mit einem Verlust von 0,46 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 4,18 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern die Deutsche Telekom mit einem Plus von 1,63 Prozent. Delivery Hero war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 3,80 Prozent. Auch SAP musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,66 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Zahl der gehandelten Anteile

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 69.100.917 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 78.998.044 Aktien. Gestern waren es also 12,53% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 65.56 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 58,91 USD und vor einem Jahr bei 30,30 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 11,29 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 31,25 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 61,69 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 69,20 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 116,37 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Mit welchen Konzernen startete der Leitindex DAX?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Der Aufstieg in den Börsen-Olymp wird immer gefeiert, sagt aber wenig darüber aus, ob das Unternehmen wirklich zukunftsfähig ist: Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele. Dass auch der Leitindex der deutschen Wirtschaft nicht vor Peinlichkeiten geschützt ist, wurde 2020 deutlich. Dass die Commerzbank 2018 aus dem DAX weichen musste zugunsten des Betrüger-Konzerns Wirecard, ist nicht der Deutschen Börse anzulasten, hat aber auch den Ruf des DAX beschädigt. Es war das erste Mal, dass ein DAX-Konzern pleite ging. Der Essensauslieferer Delivery Hero ersetzte Wirecard, deren Umsätze überwiegend nur auf dem Papier existierten.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 13. März 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.