Dow Jones schloss mit negativem Vorzeichen – Dax ebenfalls mit Verlusten

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Das deutsche Börsenbarometer sank gestern zeitweise bis auf 14.563,21 Punkte und verlor bis zum Ende des Handelstages insgesamt 1,05 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Konjunkturbarometer Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 32.627,97 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 0,71 %. Bisheriges Jahreshoch waren 33.227,78 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 1,81 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax nach unten

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 18. März verlor der Dax bis gestern 1,24 Prozent. Die Schwankungsbreite des Index lag gestern bei 184,35 Punkten. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 14.621,00 Punkten, gleichbedeutend mit einem Verlust von 1,05 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 0,82 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern Delivery Hero mit einem Plus von 4,50 Prozent. MTU Aero Engines war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 5,71 Prozent. Auch Covestro musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 5,59 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Nachfrage an Unternehmenswerten

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen dramatisch: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 207.441.165 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 88.847.666 Aktien. Gestern waren es also 133,48% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Preise beim Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 61.44 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 61,73 USD und vor einem Jahr bei 25,16 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 0,47 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 28,65 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 64,96 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 64,48 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 144,20 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Mit welchen Konzernen startete der Leitindex DAX?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Dass die Talfahrt der einst wichtigen Commerzbank 2018 auch die DAX-Mitgliedschaft beendete, war absehbar, ersetzt wurde die Bank durch den Zahlungsabwickler Wirecard. Wirecard war nicht nur das erste DAX-Unternehmen, das in die Insolvenz ging: die meisten Umsätze des Betrüger-Unternehmens existierten offenkundig gar nicht.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 20. März 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.