Unfall NRW: * * *Meldung aus dem Bereich der Autobahnpolizei Düsseldorf * * * – Zwei Verkehrsunfälle auf der A 3 bei Mann tödlich verletzt – Ermittlungen dauern an

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Düsseldorf (ddna)

* * *Meldung aus dem Bereich der Autobahnpolizei Düsseldorf * * * – Zwei Verkehrsunfälle auf der A 3 bei Mülheim an der Ruhr – Mann tödlich verletzt – Ermittlungen dauern an

Samstag, 27. März 2021, 9 Uhr

Bei einem Unfall heute Morgen auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln kam ein Mann ums Leben, nachdem er mit seinem Lkw von der Fahrbahn abgekommen war. Bislang konnte er noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Unmittelbar danach ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall im dem Orte, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren und ein Mann verletzt wurde.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein Mann mit seinem Lkw die A 3 in Fahrtrichtung Köln und verlor in Höhe der Anschlussstelle Duisburg – Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte über einen Erdwall und überschlug sich. Dabei wurde der Mann aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen. Die Ermittlungen zu seiner Person und zur Unfallursache dauern an.

Im dem Orte folgte unmittelbar ein zweiter Verkehrsunfall. Eine 22-jährige Frau aus Dinslaken wechselte mit ihrem Nissan einen Fahrstreifen und übersah dabei offensichtlich einen Passat, den ein 35 Jahre alter Mann aus Bottrop steuerte. Dieser leitete noch eine Vollbremsung ein, kam aufgrund dessen ins Schleudern und prallte ebenfalls gegen den Erdwall. Er kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.