Unfall NRW: Verkehrsunfall im Straßenverkehr

Zwei Polizisten

57399 Kirchhundem – Hofolpe (ddna)

Am Samstagmittag, gegen 12:50 Uhr, befuhr ein 60- jähriger Fahrer eines Mercedes die B 517 aus Rtg. Benolpe kommend in Rtg. Kirchhundem. Eine 37-jährige Fahrerin befuhr mit ihrem Pkw Hyundai die B 517 in Gegenrichtung. In dem Pkw der Fahrerin befanden sich noch 2 Kinder (7 u. 13 Jahre). In Höhe der Ortslage Hofolpe kam es aus ungeklärten Gründen zur Kollision beider Fahrzeuge im Straßenverkehr. Durch den Zusammenstoß wurden die Frau und die Kinder verletzt und mussten mit dem RTW einem Krankenhaus zur Behandlung zugeführt werden. Der Pkw – Fahrer blieb unverletzt. Ferner wurde durch den Pkw des 60 -jährigen noch ein Grundstückszaun beschädigt. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten diese durch ein Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr an der Unfallstelle geregelt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro

Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion
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