Unfall NRW: 59-Jähriger nach Verkehrsunfall vom 19. März verstorben

Polizeiauto

Hamm – Bockum – Hövel (ddna)

Eine Woche nach dem schwereren Verkehrsunfall im Kreuzung Römerstraße / Ermelinghofstraße erlag einer der beteiligte Fußgänger nun seinen schweren Verletzungen in einem Hammer Krankenhaus. Der 59-Jährige aus Hamm passierte Freitag Morgen (19. März 2021) die Fußgängerfurt Römerstraße/ Ermelinghofstraße in Richtung Osten bei Grünlicht, als es zu einem Zusammenprall mit dem BMW eines 38 -Jährigen aus Hamm kam. Dieser bog gerade in diesem Moment mit seiner Elektrolimousine von der Ermelinghofstraße nach links auf die Römerstraße ab. Der andere, 25- jähriger Fußgänger aus Hamm ist bei der Kollision lediglich leicht verletzt worden.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.