Polizei NRW: Alkoholisiert Auto gefahren

Zwei Polizisten

Warendorf (ddna)

Aufgrund eines Hinweises fahndeten Polizisten gestern (28. März 2021) 1:50 Uhr nach dem Auto einer 24-Jährigen, die in Ahlen alkoholisiert Auto fahren soll. Als die Frau den ihr folgenden Streifenwagen auf der Hansastraße feststellte, hielt sie ohne vorherig Aufforderung an. Bei der Kontrolle der 24-Jährigen aus Hamm gab es sowohl Hinweise auf einen möglichen Alkohol – als auch auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum. Der Promilletest war positiv, es folgten Entnahmen von Blutproben. Da die Frau keinen Füherschein dabei hatte, konnte dieser nicht sichergestellt werden. Die Polizisten untersagten der Hammenserin die ausdrückliche Nutzung von Kraftfahrzeugen.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.