Unfall BW: (BC) Kind stürzt / Mit schweren Verletzungen kam eine 6-Jährige nach einem Sturz am Sonntag in Laupheim in ein Krankenhaus.

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Ulm (ddna)

Gegen Mittag war das Mädchen mit anderen Kindern im Laubachweg unterwegs. Das Mädchen fuhr mit ihrem Fahrrad Treppenstufen hinunter und stürzte. Die 6- Jährige verletzte sich dabei schwer. Ein Krankenwagen transportierte das Kind in eine Klinik. Einen Helm hatte das Kind nicht getragen.

Radfahrer können viel für die eigene Sicherheit tun. Grundsätzlich sollte die Fahrweise den eigenen Fähigkeiten angepasst sein. Darüber hinaus kann das Risiko von Stürzen durch eigenes vorausschauendes und umsichtiges Verhalten deutlich reduziert werden. Ganz auszuschließen ist die Unfallgefahr jedoch nie. Die dann drohenden Folgen – schwere oder leider manchmal sogar tödliche Verletzungen – können durch den richtigen Schutz verhindert oder zumindest deutlich gemindert werden. Mit der Aktion „Schütze Dein Bestes!“ wirbt die Polizei mit ihren Sicherheitspartnern dafür, beim Radfahren einen Helm zu tragen. Den Eltern kommt dabei die Aufgabe zu, mit ihren Kindern über die Notwendigkeit eines Fahrradhelmes und die Gefahren beim Radfahren zu sprechen.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.