Unfall NRW: Mit Hund zusammengestoßen: Rennradfahrer (23) wird ernsthaft verletzt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Bochumne (ddna)

Schwerer Unfall auf der Springorumtrasse in Bochum – Weitmar: Ein 23-jähriger Rennradfahrer aus Herne ist am Montagnachmittag, 29. März 2021, gestürzt und kam daraufhin ins Krankenhaus. Er war mit einem Hund zusammengestoßen.

Am Nachmittag war der Rennradfahrer auf dem kombinierten Geh – und Radweg in Richtung Hattinger Straße unterwegs. Im Bereich der Nevelstraße überholte er eine 14-Jährige aus Bochum, die einen Hund an der Leine führte. Unvermittelt sprang das Tier zur Seite und es kam zum Zusammenprall.

Der Radfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Mädchen und der Hund blieben unverletzt.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion
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