Unfall NRW: Schwerer Motorradunfall!

Motorradunfall

Gummersbach (ddna)

Heute, am Nachmittag kam es in Gummersbach auf der Becketalstraße zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem eine 46-jährige Motorradfahrerin aus Köln lebensgefährlich verletzt worden. Zur Unfallzeit befuhr die Frau mit ihrem Motorrad die Becketalstraße aus Richtung GM- Frömmersbach kommend und gelangte vor der Ampelanlage der Kreuzung ‚ Albrechtplatz ‚ in einen Rückstau aufgrund des Verkehrs wartender Fahrzeuge. Als sie sich entschloß zu wenden, kam es beim Wendemannöver zum Zusammenprall mit dem Pkw einer 22-jährigen Gummersbacherin, die die Becketalstraße auf der entgegengesetzen Fahrbahn in Richtung Frömmersbach befuhr. Aufgrund des heftigen Zusammenstoßes kam die Motorradfahrerin zu Fall und zog sich sehr schwere Verletzungen zu. An den beteiligten Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden. Die polizeilichen Ermittlungen an der Unfallstelle dauern momentan noch an. Die Becketalstraße ist daher vom Einmündungsbereich Niedernhagener Straßebis zum Kreuzung ‚ Albrechtplatz komplett gesperrt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.