Unfall NRW: Drei Verletzte nach Zusammenstoß im Gegenverkehr – Rettungshubschrauber im Einsatz

Einsatz mit Fahrzeugen

Warendorf (ddna)

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochvormittag sind drei Menschen verletzt worden.

Ein 52-jähriger Sassenberger war zusammen mit seiner 47-jährigen Beifahrerin in einem VW auf der K51 (Gröblingen) aus Richtung Warendorf kommend Richtung Füchtorf unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 20- jähriger Versmolder in einem Transporter Richtung Warendorf. Als der 52-Jährige auf Höhe einer Hofzufahrt nach links abbog, stieß er mit dem entgegenkommenden Transporter zusammen. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge in den Straßengraben geschleudert.

Rettungskräfte brachten die schwer verletzte 47-jährige Sassenbergerin und den leichtverletzten 52-Jährigen in ein Krankenhaus. Der schwer verletzte Versmolder wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Sassenberg und Füchtorf unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Der Sachschaden wird auf 18.000 Euro geschätzt.

Die K51 ist aktuell noch gesperrt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.