Unfall NRW: Schwere Verletzungen nach Sturz mit E- Scooter – Blutprobenentnahme

Polizeiauto auf der Straße

Köln (ddna)

Eine E-Scooter – Fahrerin (40) hat sich in der Nacht auf Mittwoch (31. März 2021) in der Innenstadt bei einem Sturz erhebliche Verletzungen zugezogen. Laut Zeugenaussagen soll die 40 -Jährige gegen 1 Uhr die Aachener Straße in Höhe der Brabanter Straße an einer Ampel gequert und gegen einen Bordstein gefahren sein. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Da die Polizisten bei der Verletzten einen starken Alkoholgeruch wahrnahmen, ordneten sie eine Blutprobe an.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion
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