Dow Jones schloss mit positivem Vorzeichen – Dax auch mit Gewinnen

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften kletterte gestern zeitweise bis auf 15.110,92 Punkte und verbesserte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,66 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Konjunkturbarometer Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 33.153,21 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,52 %. Bisheriges Jahreshoch waren 33.259,00 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,32 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax zieht an

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 1. April gab der Index bis gestern um 0,02 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Index betrug gestern 78,40 Punkte. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 0,66 Prozent stärker gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 15.107,17 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 2,43 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern Delivery Hero mit einem Plus von 3,85 Prozent. Bayer war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 1,35 Prozent. Auch Daimler musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 0,88 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Nachfrage an Unternehmenswerten

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen erheblich zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 65.997.578 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 84.562.965 Aktien. Gestern waren es also 21,95% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 61.24 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 61,21 USD und vor einem Jahr bei 28,24 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 0,05 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 34,24 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 64,13 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 63,60 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 116,86 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Mit welchen Konzernen startete der Leitindex DAX?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Auch wenn der DAX angeblich hohe Ansprüche an seine Unternehmen stellt – das ging 2020 gewaltig schief. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Freitag, 02. April 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.