News Wuppertal: Knallgeräusch löste Einsatz von Feuerwehr und Polizei aus

Zwei Polizisten

Wuppertal (ddna)

An der Märkischen Straße in Wuppertal kam es gestern (3. April 2021) zu einem großen Einsatz für Polizei und Feuerwehr. Ein Augenzeuge meldete am Abend ein lautes Knallgeräusch aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.

Um eine Gefährdung für die Bewohner des Hauses auszuschließen, wurde das betroffene Wohnhaus sowie die angrenzenden Wohnhäuser kurzzeitig evakuiert. Für die Dauer der Evakuierung wurde ein Bus der Wuppertaler Stadtwerke bereitgestellt.

Polizisten und Einsatzkräfte der Feuerwehr betraten die Wohnung eines 40-Jährigen, von der das Knallgeräusch ausgegangen sein sollte. In der Wohnung gab es keine Hinweise auf eine mögliche Explosion. Der Wohnungsmieter konnte nicht angetroffen werden. Lediglich nicht genutzte Feuerwerkskörper konnten durch die Polizisten sichergestellt werden.

Des Weiteren konnte durch die Feuerwehr weder eine relevante Gaskonzentration noch ein Gebäudeschaden in dem Wohnhaus festgestellt werden. Die Bewohner der Mehrfamilienhäuser konnten nach Abschluss der Maßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Märkische Straße war für die Dauer des Einsatzes großräumig abgesperrt.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Immerhin: In unserem Bundesland wird in diesem Jahr weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor! Experten der Polizei waren allerdings davon ausgegangen, dass die Zahl der Einbrüche noch weiter zurückgeht.

Durch das zehntausendfache Arbeiten im Home-Office sind vielen Tätern Einbruchsversuche zu gefährlich.

Trotzdem ist die Zahl erschreckend: im ersten Halbjahr 2020 wurde täglich in 80 NRW-Wohnungen eingebrochen. Insgesamt 14.360 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche in nur sechs Monaten – kleiner Trost: das sind 600 weniger als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres. Von durchschnittlich 82 Fällen auf täglich 80 – gut, aber kein Grund zum Jubeln.