Unfall NRW: Verkehrsunfall auf Zoobrücke – 57-Jähriger schwerverletzt

Polizeiband

Köln (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Zoobrücke ist ein 57- jähriger Skoda – Fahrer am Dienstagnachmittag (6. April 2021) schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen soll er gegen 15:30 Uhr kurz vor der Ausfahrt Zoora in Fahrtrichtung Innenstadt von dem ganz rechten Fahrstreifen auf den ganz linken gewechselt und mit einem dort fahrenden Taxi (Fahrer: 62) zusammengestoßen sein. Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten den Kölner aus seinem Fahrzeug und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Taxi – Fahrer und seine Insassen blieben unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperren Polizisten aktuell die Zoobrücke in Richtung Innere Kanalstraße.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion