Polizei NRW: Ohne Führerschein am Steuer

Zwei Polizisten

Warendorf (ddna)

Am Donnerstagvormittag hat sich ein Augenzeuge bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass eine Frau in Sassenberg ohne Führerschein Auto fahren würde.

Polizisten trafen die verdächtige Frau fahrenderweise in einem Auto auf der Drostenstraße an. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Nähe kontrollierten sie die 49-Jährige aus Bad Rothenfelde. Während der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Frau noch nie im Besitz eines gültigen Führerscheins war. Sie untersagten ihr die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.