Unfall NRW: Überschlägt sich öfter und landet im Grünstreifen; Fahrer verstirbt im Krankenhaus

Polizeiweste

Polizei Münster (ddna)

Donnerstag Nachmittag (8. April 21) befuhr ein 50 jähriger BMW Fahrer aus Stade die BAB 1 in Fahrtrichtung Dortmund. In Höhe des Rastplatzes „Exterheide“ kam er mit seinem PKW aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die dortige Schutzplanke, überschlug sich öfter und kam im Grünstreifen zum Stillstand. Hierbei wurde der Fahrer in seinem BMW eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Im Anschluss wurde der Fahrer mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Osnabrück verbracht. Hier erlag der Fahrer in den frühen Morgenstunden seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Es entstand ein Sachschaden von geschätzt 12.500 Euro.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.