Unfall NRW: Ennigerloh – Westkirchen. Bei Zusammenstoß tödlich verletzt

Polizeiauto auf der Straße

Warendorf (ddna)

Heute Nachmittag wurde ein 68-jähriger Pkw- Fahrer aus Ennigerloh- Westkirchen bei einem Zusammenstoß auf der B 475 nördlich von Westkirchen tödlich verletzt. Die andere Beteiligte, eine 68-jährige Frau aus Wadersloh, erlitt sehr schwere Verletzungen. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Nach ersten Ermittlungen befuhr der 68-jährige Westkirchener mit seinem Mercedes die Bundesstraße in Richtung Warendorf. Aus ungeklärten Gründen geriet er in Höhe des Sportplatzes mit seinem Pkw in den Gegenverkehr. Dabei kam es zum Zusammenprall mit dem Opel der 68-jährigen Wadersloherin, die in Richtung Westkirchen fuhr. Zur Unfallaufnahme wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Münster ein Sachverständiger hinzugezogen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden durch die Polizei für weitere Untersuchungen sichergestellt. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf insgesamt 5.000 Euro geschätzt wird. Die Bundesstraße 475 war zwischen Westkirchen und dem Abzweig nach Beelen bis 19:15 Uhr gesperrt und der Straßenverkehr wurde von der Polizei abgeleitet.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.