Uhren – Deshalb sind manche Modelle so berühmt

Moonwatch: Je komplexer das Innenleben desto teurer und wertbeständiger die Uhr. Bild: Pixabay/Dighini

(ddna). Es ist eine regelrechte Aura, die manch berühmte Uhr in diesen Tagen umgibt. Für Laien ist auf den ersten Blick oft gar nicht ersichtlich, woher die Berühmtheit des jeweiligen Modells stammt. Hier in diesem Artikel wollen wir einen Blick hinter die Geschichte einiger bekannter Modelle werfen, die bis heute gerne getragen werden.


Der Preis als Faktor

Ein erster wichtiger Faktor, der bei der Bewertung der Uhren eine Rolle spielen mag, ist der Preis. Gerade in der Kategorie der Luxusuhren erwarten die Verbraucher regelrecht, etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Im Gegenzug können sie sich darauf verlassen, dass nicht nur das eingesetzte Material von hoher Qualität ist. Auf der anderen Seite besteht Vertrauen in die Tatsache, dass auch die Arbeit mit höchster Präzision durchgeführt wurde.


In diesen Tagen der niedrigen Zinsen gewinnt der Preis einer luxuriösen Uhr noch mehr an Bedeutung. Dies liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, wirksam in Uhren zu investieren. Wer sein Geld vor der Inflation bewahren möchte, ist oftmals auf der Suche nach solchen Chancen der Geldanlage. Uhren erweisen sich in diesem Kontext nicht nur als sehr stabil, sondern können im Laufe der Zeit einen nicht zu vernachlässigenden Wertzuwachs mit sich bringen.


Die Geschichte der Moonwatch

Die wohl berühmteste Story, die sich hinter der Aura einer Uhr verbirgt, hat mit der Omega Speedmaster Moonwatch zu tun. Sie hat sich ihren Namen ganz praktisch verdient. Denn schon bei der ersten Mission zum Mond im Jahre 1969 trugen die Astronauten Buzz Aldrin und Neil Armstrong diese Uhr an ihrem Handgelenk. Und beide Modelle sollten während der Mission eine wichtige Rolle spielen.

Buzz Aldrin behielt seine Uhr die ganze Zeit über am Handgelenk und brachte sie somit direkt auf die Oberfläche des Mondes. Neil Armstrong ließ sein Exemplar in der Landefähre, da dort ein Instrument zur Messung der Zeit ausgefallen war. Die Uhr schloss diese Lücke zuverlässig. Vielleicht ist auch dies der Grund, weshalb die Astronauten fast aller weiterer Mondmissionen der USA sich ebenfalls für dieses Modell als Begleiter entschieden haben. Bis heute hat der Hersteller die Bauweise dieser Uhr übrigens kaum verändert. Wer die Omega Speedmaster Moonwatch kaufen möchte, der findet hier auf dieser Seite die passenden Angebote.


Werbewirksamer Einsatz

Auf der anderen Seite sind es die ganz alltäglichen werbewirksamen Auftritte, die zur Begeisterung für ein bestimmtes Modell oder eine Marke beitragen. In den vergangenen Jahren kamen kostspielige Uhren zum Beispiel immer wieder in Filmen zum Vorschein. Schon seit vielen Jahren trägt etwa die Figur James Bond einen solchen Zeitmesser am Handgelenk. So mancher Fan soll sich davon schon aufgefordert gefühlt haben, selbst ein solches Modell zu erwerben.

Auch reale Stars und Sternchen schließen bisweilen einen Vertrag mit den Herstellern, um künftig zu einem Werbeträger zu werden. Barack Obama löste mit den Uhren, die er während seiner Amtszeit als US-Präsident trug, immer neue Nachrichten in den USA aus. Auf der anderen Seite ist bis heute genau dokumentiert, welche Uhren es zum Beispiel bis in die Sammlung des Sängers Elvis Presley schafften. Da Uhren in diesen Tagen nicht mehr nur ein pures Statussymbol sind, sondern mit einer zeitlosen Ästhetik zu überzeugen wissen, wird ihnen diese Rolle wohl noch lange erhalten bleiben.


 

Matthias Koprek