Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Polizeiweste

Recklinghausen (ddna)

Castrop – Rauxel:

Auf dem Rewe – Parkplatz an der Recklinghauser Straße hat es am Donnerstagmittag, zwischen 12 und 12:30 Uhr, eine Unfallflucht gegeben. Dabei wurde ein silberner VW Golf angefahren und hinten links beschädigt. Rund 1.000 Euro wird die Beseitigung der Schäden vermutlich kosten.

Marl:

Auf einem Parkplatz an der Riegestraße wurde am Donnerstagnachmittag, zwischen 14 und 17 Uhr, ein schwarzer Audi A6 Kombi angefahren und beschädigt. Der Verursacher ist geflüchtet, ohne sich um die Kratzer und die Delle hinten rechts zu kümmern. Die Schadenshöhe wird auf 2.500 Euro geschätzt.

Hinweise zu Unfallfluchten nehmen die Verkehrskommissariate in Herten und Gladbeck unter 08001 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Kein Kavaliersdelikt: Flucht vom Unfallort

Die Zahl der Verkehrsunfälle in unserem Bundesland ist erfreulicherweise zurückgegangen. Weniger schön: immer häufiger flüchten Fahrer und Fahrerinnen in Nordrhein-Westfalen von der Unfallstelle. 2015 waren es schon 139.000 Unfallbeteiligte, die einfach verschwanden, 2019 dann mehr als 143 Tausend, also noch einmal fast 5.000 Flüchtige mehr!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem“, betont Innenminister Herbert Reul und fügte hinzu: „Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Immerhin, die Aufklärungsquote lag 2019 bei 40,9 %. Noch höher ist natürlich der Druck auf die Ermittler, wenn bei einem Unfall mit Fahrerflucht jemand getötet oder schwer verletzt wurde. Bei den Crashs mit Getöteten wurden acht von zehn Fällen aufgeklärt, bei den Unfällen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden, immerhin die Hälfte.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.