Dow Jones schloss mit Gewinnen – Dax gleichbleibend

Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften sank gestern zeitweise bis auf 15.149,35 Punkte und verschlechterte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,27 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dow Jones in Kürze

Der Dow Jones Index der New Yorker Börse lag gestern bei 34.043,49 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,67 %. Bisheriges Jahreshoch waren 34.256,75 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,62 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax unverändert

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 19. April hat der Leitindex bis gestern 1,43 Prozent an Wert verloren. Die Schwankungsbreite des Index lag gestern bei 159,74 Punkten. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 0,27 Prozent schwächer gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 15.279,62 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 1,17 Prozent.


Gewinner und Verlierer im Dax

Gewinner im Dax war gestern Infineon mit einem Plus von 2,05 Prozent. Die Deutsche Wohnen war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 2,34 Prozent. Auch Bayer musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,08 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 56.680.086 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 63.454.445 Aktien. Gestern waren es also 10,68% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 62.04 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 61,34 USD und vor einem Jahr bei 13,69 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 1,14 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 21,29 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 64,57 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 66,01 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 353,18 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Konzerne waren beim Start des DAX dabei?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Heißt DAX-Unternehmen sicheres Unternehmen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Auch wenn der DAX angeblich hohe Ansprüche an seine Unternehmen stellt – das ging 2020 gewaltig schief. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 24. April 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.