Unfall BW: Unfälle in Murrhardt und Spiegelberg, Geschwindigkeitskontrolle in Backnang

Zwei Polizisten

Waiblingen (ddna)

Murrhardt: Unfall mit Traktor

Am Freitagabend gegen 18:15 Uhr befuhr ein 66-Jähriger mit einem Traktor mit Anhänger im Bereich Sauerhöfle eine steile Wiese. Dabei kam der Traktor ins Rutschen, stellte sich quer und überschlug sich. Der Fahrzeuglenker wurde aus dem Traktor heraus geschludert und blieb mit schweren Verletzungen auf der Wiese liegen. Er wurde ins Krankenhaus verbracht.

Spiegelberg: Kradlenker gestürzt

Am Freitag am Nachmittag kam es zwischen Vorderbüchelberg und Spiegelberg zu einem Verkehrsunfall. Im Ausgang einer Linkskurve kam der 17-jährige Lenker eines Krads aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine Waldböschung hinunter. Hierbei prallte er nach einigen Metern gegen einen Baum. Der 17-jährige wurde ernsthaft verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus verbracht.

Backnang: Doppelt so schnell wie erlaubt

Beamte des Polizeireviers Backnang führten am Freitag gegen Morgen Geschwindigkeitskontrollen auf der B14 an der „Spritnase“ durch. Ein 34-jähriger Fahrer eines Mercedes hatte es besonders eilig. Abzüglich aller Toleranzen wurde er mit einer Geschwindigkeit von 105 km gemessen, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit nur 50 km beträgt. Neben einer Ordungswidrigkeitenanzeige an das Landratsamt wird auch ein Bericht an die Führerscheinstelle gefertigt, da sich der Verkehrsteilnehmer äußerst uneinsichtig zeigte.

Quelle: Polizeipräsidium Aalen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Klarer Wermutstropfen: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.

Blaulicht Redaktion