Polizei NRW: Wachtberg: 43-jähriger Autofahrer fuhr Schlangenlinien – Führerschein sichergestellt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Wachtberg (ddna)

Zu mehreren Beinaheunfällen soll es am Montagmorgen (26. April 2021) auf der Pecher Landstraße (L 158) und auf der Straße Am Wachtbergring gekommen sein. Ein Zeuge hatte der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei gegen 6:50 Uhr einen Kleinwagen gemeldet, dessen Fahrer das Fahrzeug in Schlangenlinien steuerte. Dabei soll der PKW unter anderem häufig in den Gegenverkehr gefahren sein, so dass andere Autofahrer hätten anbremsen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km sei der Wagen teilweise in Schrittgeschwindigkeit gefahren. In der Ortslage Niederbachem konnte eine Streifenwagenbesatzung der Wache Godesberg das Fahrzeug anhalten. Ein Atemalkoholvortest bei dem 43- jährigen Fahrer ergab einen Wert von rund 0,6 Promille. Die Polizisten ordneten eine Blutprobe zur Beweissicherung an und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Den Führerschein musste der 43-Jährige abgeben.

Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen übernommen und sucht weitere Augenzeugen und insbesondere die Autofahrer, die der 43 -Jährige am Montagmorgen gefährdet haben soll.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.