Polizei NRW: Bankangestellte verhindert Telefonbetrug

Polizeiauto auf der Straße

Hattingen (ddna)

Gestern (26. April 2021) erhielt ein 81-jähriger Hattinger einen Anruf von Betrügern. Eine Person gab sich als Polizeibeamter aus Bayern aus und teilte mit, dass der Sohn des Seniors wegen fahrlässiger Tötung im Verkehr verhaftet worden sei. Um diesen wieder auszulösen, solle er einen 5-stelligen Betrag abheben und beim zuständigen Amtsgericht in Düsseldorf abgeben, man erwarte ihn dort. Zur Unterstützung dieser Geschichte, kam der vermeintliche Sohn weinend ans Telefon und bat um Hilfe. Der Hattinger begab sich zu seiner Hausbank in Hattingen. Die aufmerksame Bankmitarbeiterin schöpfte sofort Verdacht und fragte nach dem Grund der Auszahlung. Als der Mann ihr den Grund gab an, hakte die Angestellte genauer nach und fragte konkret nach, ob er sich sicher sei, dass es sich tatsächlich um seinen Sohn gehandelt hat. Daraufhin wurde dieser nachdenklich und ärgerte sich über seine Naivität. Es stellte sich heraus, dass Betrüger es auf sein Geld abgesehen hatten. Betrüger gehen professionell vor. Sie setzen ihre Opfer gezielt und massiv unter Druck. Für Opfer gilt: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie gebeten werden hohe Geldsummen oder Schmuck an Ihnen fremde Personen zu übergeben. Für Angehörige gilt: Sprechen Sie mit ihren Angehörigen darüber! Hinterlassen Sie bei Ihrer Hausbank einen Kontakt, der bei solchen Situationen verständigt werden kann. Für Bankangestellte gilt: Sprechen Sie mit dem Kunden und fragen Sie nach dem Zweck des Geldes. Nur durch die Wachsamkeit der Mitarbeiterin, ging der Täter in diesem Fall leer aus und der Rentner wurde vor einem Schaden bewahrt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Ennepe – Ruhr – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Blaulicht Redaktion