Unfall NRW: Radfahrer stoßen zusammen – Rettungshubschrauber im Einsatz

Polizeiauto

Warendorf (ddna)

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Radfahrern ereignete sich gestern (28. April 2021) gegen Nachmittag, auf der Wiedenbrücker Straße (a. g. O.). Ein 32-jähriger Oelder befuhr mit seinem Fahrrad den für beide Fahrtrichtungen freigegebenen Radweg in Richtung Oelde. In Höhe der Einmündung zum Bergeler Weg kollidierte er mit einem 75-jährigen Rheda – Wiedenbrücker, der den Radweg mit seinem Rennrad in entgegengesetzter Richtung befuhr. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 32-Jährige so erhebliche Verletzungen, dass Rettungskräfte ihn mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik flogen. Der 75-jährige Rennradfahrer kam mit leichten Verletzungen in ein nahgelegenes Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.