Unfall NRW: Stauendunfall auf der Autobahn – 38 -Jährige schwer verletzt

Polizeiauto

Hernester (ddna)

Bei einem Stauendunfall am Freitagmorgen auf der Autobahn bei Herne ist eine 38 -Jährige schwer verletzt worden.

Ein 49-jähriger Herner wechselte mit seinem VW von der Autobahn 42 auf die Autobahn 43 in Fahrtrichtung Wuppertal. Da sich der Verkehr staute, bremste er seinen Wagen ab. Die nachfolgende 38-Jährige, ebenfalls aus Herne, erkannte die Staubildung aus unbekannten Gründen zu spät und fuhr mit ihrem Nissan auf den VW auf.

Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte in ein Krankenhaus, es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Der Verkehr wurde für etwa 90 Minuten einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.