Dow Jones schloss mit negativem Vorzeichen – Dax gleichbleibend

Das deutsche Börsenbarometer stieg gestern zeitweise bis auf 15.244,26 Punkte und verschlechterte sich nach zeitweiligen Gewinnen um 0,12 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Leitindex Dow Jones

Der Dow Jones Index der New Yorker Börse lag gestern bei 33.874,85 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 0,54 %. Bisheriges Jahreshoch waren 34.256,75 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 1,11 % unter seinem Jahreshoch.

Wenn Sie selbst in Aktien investieren wollen: wir schließen uns dem positivem Urteil des „Handelsblatt“ und der Stiftung Warentest an und empfehlen den Smartphone-Broker Trade Republic (Affiliate-Link).


Dax unverändert

Im Vergleich zum bisher höchsten Stand des Jahres vom 19. April gab der Index bis gestern um 2,36 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Index betrug gestern 108,35 Punkte. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 15.135,91 Punkten, gleichbedeutend mit einem Verlust von 0,12 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 0,94 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern MTU Aero Engines mit einem Plus von 4,90 Prozent. BASF war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 4,88 Prozent. Auch Delivery Hero musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,73 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Nachfrage an Unternehmenswerten

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 73.673.769 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 62.808.298 Aktien. Gestern waren es also 17,30% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Nachfrage nach Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 63.49 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 61,17 USD und vor einem Jahr bei 25,49 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 3,79 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 32,06 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 64,79 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 67,16 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 149,08 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Unternehmen waren 1988 zu Beginn im DAX vertreten?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die hin- und herverkauften ehemaligen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof sind ein älterer Beleg dafür, dass die einmalige DAX-Mitgliedschaft nichts über die Zukunft eines Konzerns aussagt. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Dass die Talfahrt der einst wichtigen Commerzbank 2018 auch die DAX-Mitgliedschaft beendete, war absehbar, ersetzt wurde die Bank durch den Zahlungsabwickler Wirecard. Wirecard war nicht nur das erste DAX-Unternehmen, das in die Insolvenz ging: die meisten Umsätze des Betrüger-Unternehmens existierten offenkundig gar nicht.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 01. Mai 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.