Unfall BW: Zusammenstoß auf B 298- Zwei Schwerverletzt mit Rettungshubschraubern in Klinik

Polizeiweste

Mutlangen::

Am Sonntagabend ereignete sich auf der B 298 bei Mutlangen ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens der Polizei. Bei dem Unfall wurden fünf Personen erheblich verletzt. Die Polizeistreife befand sich gegen 20:40 Uhr auf einer Einsatzfahrt Richtung Alfdorf und befuhr die Bundesstraße von Spraitbach in Richtung Mutlangen. Die Beamten wurden kurz zuvor von der Funkleitzentrale zur Unterstützung einer weiteren Polizeistreife nach Alfdorf beordert. Zwischen den Abzweigungen K 3257 (Richtung Durlangen) und Abzweigung L 1155 (Richtung Pfersbach) kam der Fahrer des Streifwagens nach vorliegenden Erkenntnissen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegengekommenen Pkw VW Tiguan zusammenstieß. Hierbei wurden sowohl die beiden Beamten als auch die drei Insassen im Pkw VW schwer verletzt. Sie wurden alle vom Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert. Zwei schwerverletzte Personen im Pkw VW, darunter war auch ein Kind, wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken transportiert.

Bei dem Rettungseinsatz waren die Feuerwehren von Mutlangen und Spraitbach mit 38 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen, fünf Rettungswagen, drei Notarztwagen und zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

An den Unfallfahrzeugen entstanden jeweils Totalschäden. Die Schadenshöhe könnte sich nach ersten Schätzungen auf ca. 90.000 Euro belaufen. Die Bundesstraße musste zur Unfallaufnahme, die derzeit noch andauert, komplett gesperrt werden (Stand 23 Uhr). Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Quelle: Polizeipräsidium Aalen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Immer noch nicht gut: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.

Blaulicht Redaktion