Nicht genug künstliche Intelligenz: New Yorker Polizei wirft Roboterhund raus!

„Spot“ wurde zwar aus der Polizei geworfen aber an das Bild sollten wir uns besser gewöhnen. Bild: Boston Dynamics

Spot, ein Roboterhund, der vom New York Police Department eingesetzt wird, wird zuzrück auf die Farm geschickt. Das NYPD hat den 94.000 Dollar teuren Mietvertrag mit dem KI-Unternehmen Boston Dynamics für den Roboterhund gekündigt, nachdem es in der Öffentlichkeit einen Aufschrei gegeben hat: „Spot“ hatte mehrfach die falschen Haustüren aufgebrochen und hatte selbst Kinder sehr unsanft bei Einsätzen seiner humanioden Kollegen beiseite gedrängt. In seiner kurzen Karriere hat es der Roboter geschafft, jeden zu vergraulen, vom Bürger bis zum Bürgermeister.


Der Mietvertrag sollte eigentlich bis August laufen. Das NYPD evaluierte die Fähigkeiten des „Geräts“, aber John Miller, der stellvertretende Polizeipräsident für artficial intelligence und Terrorismusbekämpfung sagte der New York Times, dass „Spot“  zu einer „Zielscheibe“ für Leute geworden sei, die gegen Rassendiskrimierung ankämpfen: Spot wurde vor allem in den Vierteln eingesetzt, in denen People of Colour leben.


Ein Sprecher des Bürgermeister von New York City betonte, man sei froh das „Digi-dog“ abgeschaltet werde. Boston Dynamics hat sich in den vergangenen Jahren mit seiner Reihe von agilen Robotern einen Namen gemacht. „Spot“ war in der Lage, Türen zu öffnen und stark genug, um beim Abschleppen eines Trucks zu helfen. Diese immense Kraft hatte das öffentliche Misstrauen gegenüber dem Gerät nur noch verstärkt. Der Robo-Hund ist auch mit automatischen Sensoren und Kameras ausgestattet, die Daten sammeln können, einschließlich Gesichtserkennung.


Im März brachte der New Yorker Stadtrat Ben Kallos einen Gesetzesentwurf ein, der der NYPD den Einsatz von „waffenfähigen Robotern“ verbieten soll. Laut Boston Dynamics sind weltweit etwa 500 Roboterhunde im Einsatz, nur vier würden von Polizeibehörden eingesetzt.