Unfall BW: Gegenverkehr übersehen – zwei Verletzte

Polizeiauto auf der Straße

Ludwigsburg (ddna)

Heute Nachmittag ereignete sich auf der Umgehungsstraße von Gültstein an der Einmündung zur Kreisstraße in Richtung Tailfingen ein schwerer Verkehrsunfall, bei welchem zwei Personen verletzt wurden. Der 31-jährige Lenker eines Pkw Honda Accord befuhr die Umgehungsstraße aus Richtung Industriegebiet kommend und wollte an der Einmündung zur Gültsteiner Straße nach links in Richtung Tailfingen abbiegen. Hierbei übersah er den aus Richtung des Kreisverkehrs zur Horber Straße entgegenkommenden Ford Fiesta. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Die 26-jährige Fordlenkerin wurde durch den Aufprall leicht verletzt, der Fahrer des Honda kam mit schweren Kopfverletzungen mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Ebenfalls waren an der Unfallstelle die Feuerwehren Herrenberg und Gültstein sowie ein Rettungswagen eingesetzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 35.000 Euro, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Klarer Wermutstropfen: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.