Unfall NRW: Motorradfahrer erheblich verletzt

Motorradunfall

Salzkotten (ddna)

(mb) Beim Wendemanöver einer Autofahrerin ist es am Dienstagnachmittag zur Kollision mit einem Motorradfahrer gekommen, der dabei ernsthaft verletzt wurde.

Eine 35- jährige Ford – Fiesta – Fahrerin fuhr am Nachmittag auf der L 751 von Wewelsburg in Richtung Salzkotten. Sie verpasste die Ausfahrt zur L776 und beabsichtigte in der nächsten Feldwegeinfahrt zu wenden. Beim Wendemanöver auf der Straße kam es zur Kollision mit einem 65-jährigen Motorradfahrer, der ebenfalls in Richtung Salzkotten fuhr und den Fiesta überholen wollte. Das Auto kam nach dem Zusammenstoß nach rechts von der Straße ab und blieb etwa 20 Meter weit in einem Feld liegen. Die BMW R1250 blieb stark beschädigt auf der Straße liegen. Der Motorradfahrer schleuderte in den Graben. Er zog sich ernstzunehmende Verletzungen zu. Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Auch die Autofahrerin und ihre Beifahrerin (14) mussten zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Landestraße war bis 17:30 Uhr gesperrt.

Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.