Unfall NRW: Pkw überschlägt sich bei Überholmanöver

Polizeiband

Gütersloh (ddna)

(RB) – Am Montagspätnachmittag ereignete sich in Versmold an der Haller Straße / Oesterweger Straße ein Verkehrsunfall bei dem eine Person erheblich verletzt wurde. Ein 39-jährige Harsewinkeler war mit seinem Pkw auf der Haller Straße von Greffen Richtung Oesterweg unterwegs, als er einen Pkw und einem vor den Pkw fahrenden Traktor überholen wollte. Während des Überholvorgangs verlor der Fahrer aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und geriet in den linken Straßengraben. Im Graben überschlug sich das Fahrzeug und wurde im Anschluss wieder auf die Straße geschleudert, wo es dann im Einmündungsbereich Haller Straße / Oesterweger Straße auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam. Der Fahrer wurde durch den Unfall schwer verletzt und wurde durch einen Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. An dem Pkw entstand Totalschaden.

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.